Rosé-Weinverkostung: Ja, wie schmeckt der perfekte Rosé?

Frisch, duftig bis würzig und sehr hübsch anzusehen, der Roséwein. Und er klingt so schön, wenn man ihn bestellt. Auf zur Roséwein-Verkostung. Wir treffen uns im „Weinberg 6“, das Zuhause auf Zeit in Unterretzbach. Die Sonne scheint, die Bienen summen, die Rosen und der Lavendel duften und der Himmel ist so blau. Die Betreiber dieses Juwels sind Maria Reitner und Bernhard Forstreiter. In Steyr in Oberösterreich betreiben sie höchst erfolgreich das Wirtshaus Franz Ferdinand. Sie besitzen auch einen Weinberg und spielen mit dem Gedanken, einen eigenen Roséwein zu entwickeln. Was soll dieser können? Wie schmecken? Was macht für uns überhaupt ein Rosé aus?

Text & Fotos: Elisabeth Egle und Klaus Egle

Fazit

Wir haben 30 Roséweine aus Frankreich, Italien und Österreich, auch aus dem Weinviertel, eingesammelt. Der Teuerste hat dreißig Euro gekostet, der günstigste vier, wobei wir diese Kategorie gleich einmal verlassen haben – einfach zuviel rosa Zuckerlwasser.

  • Den perfekten Roséwein haben wir nicht gefunden, weil das schon sehr subjektiv ist.
  • Wir finden, die Mehrheit der Winzer sollte klarer darin sein, wie ihr Rosé schmecken soll. Nur rosa zu sein und ein lustiges Etikett zu haben, reicht nicht.
  • Was uns betrifft, darf ein Rosé ruhig Profil haben. Er soll ein richtiger Wein sein, durchaus auch mit Ecken und Kanten, kein rosarotes Frucht-Zuckerlwasser.
  • Ein Rosé ist perfekt zum einfach so trinken oder als fröhlicher Speisenbegleiter zur Sommerküche.
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